Anleitung zum Christbaum Schmücken

Christbaum schmücken, aber richtig!

Wenn der Christbaumkauf erledigt ist, man sich also für eine Christbaumsorte entschieden hat und der Christbaum Ihrer Wahl bereits am Balkon oder Garten auf seinen großen Auftritt wartet, kann man sich erste Gedanken darüber machen, wie der Weihnachtsbaum geschmückt werden soll. Hier bieten wir Ihnen eine Anleitung, wie das Schmücken des Christbaums am besten durchzuführen ist:

Zuerst sollte man sich überlegen, welche Stilrichtung die Christbaumdekoration haben sollte. Soll der Baum sehr edel wirken oder will man einen ganz bunten Christbaum mit vielen Details, damit man immer neuen Schmuck auf der Tanne finden kann? So gibt es etwa mehrere gängige Stilrichtungen für die weihnachtliche Dekoration von Schaufenstern. Diese Tipps lassen sich auch leicht für den Aufputz des Christbaums anwenden.

Da es in vielen Familien Tradition ist, dass der geschmückte Christbaum erst am Heiligen Abend in seiner vollen Pracht bewundert werden darf, sollte der Baum nicht zu früh in der Wohnung aufgestellt werden. Das Schmücken des Baums sollte nicht vor 23. Dezember erledigt werden, damit der Christbaum am Weihnachtsabend noch schön frisch aussieht.

Wenn der Standort für den Christbaum gefunden ist, kann man das Christbaumkreuz oder den Christbaumständer platzieren. Dabei sollte man nicht vergessen, dass sich die Äste in alle Richtungen ausbreiten werden, also lassen Sie auch zur Wand genügend Freiraum. Sehr empfehlenswert sind moderne Christbaumständer, die Wasser enthalten. Diese sind sehr stabil, lassen sich auf jede Stammbreite einstellen und sorgen für frisches Aussehen des Christbaumes durch die Wasserzufuhr.


Bevor der Christbaum ins Haus geholt wird, ist es ratsam vom Stamm eine kleine Scheibe abzuschneiden, damit der Baum besser Wasser aufnehmen kann. Danach bringt man den Christbaum in die Wohnung und befestigt ihn im Christbaumständer – achten Sie darauf, dass der Baum wirklich gerade steht, Nachbesserungen sind beim geschmückten Baum nur schwer möglich. Nun kann der Baum endlich von seinem Transportnetz befreit werden. Die Äste brauchen einige Zeit, bis sie sich „auslegen“ und ihre ursprüngliche Form wieder einnehmen. Erst dann sollte man überlegen, ob man den Baum vielleicht doch noch etwas drehen möchte. Steht der Baum richtig, kann man mit dem eigentlichen Schmücken beginnen.

Wenn Sie für die Beleuchtung Ihres Christbaums eine künstlicher Lichterkette verwenden wollen, bringen Sie diese jetzt an. Sie hat den Vorteil, dass man den beleuchteten Christbaum öfter und länger Zeit bewundern kann. Außerdem bietet diese Variante der Christbaumbeleuchtung mehr Sicherheit, vor allem in Haushalten mit kleinen Kindern und Haustieren sind Lichterketten zu empfehlen. Die Lichter sollten möglichst gleichmäßig und an den äußeren Zweigen verteilt werden. Die Lichterkette dann unbedingt einmal einschalten, um die Gleichmäßigkeit der Kerzen besser überprüfen zu können. Kleiner Tipp: Wenn Sie die Lichterkette einmal kurz anstecken, bevor sie alle Lichter am Baum angebracht haben, können Sie testen, ob alle Lämpchen in Ordnung sind. Macht man diesen Test erst, wenn die Lichterkette am Baum hängt, ist es viel mühsamer, sämtliche Lämpchen durchzuprobieren.

Falls Sie goldene oder silberne Perlenketten oder Glittergirlanden auf Ihrem Christbaum anbringen möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Diese Girlanden sollten jedoch nicht zu straff um den Baum gewickelt werden, sie dürfen zwischen den Ästen ruhig ein wenig „durchhängen“. Dies wirkt ein bisschen wie schwerer Schnee, der auf den Ästen liegt.

Christbaumkugeln sollten entweder jetzt auf den Baum gehängt werden, damit man die Kugeln als Blickfang des Baumes gleichmäßig und an den Hauptästen verteilen kann. Oder aber man wartet mit den Kugeln bis der ganze restliche Schmuck aufgehängt ist, weil dann die Gefahr geringer ist, dass durch zufälliges Anstoßen die Kugeln zu Boden fallen. Entscheiden Sie selbst, welche Variante Ihnen lieber ist.

Im Anschluss daran muss der ganze restliche Christbaumbehang seinen Platz auf dem Baum finden. Es gibt unzählige Möglichkeiten für Christbaumschmuck. Beliebte Klassiker sind Strohsterne, kleine Holzfiguren, Schleifen, Lebkuchen oder Windringe. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Wer gerne bastelt, kann auch ganz individuellen Christbaumschmuck selber gestalten.

Falls Sie echte Kerzen auf Ihrem Christbaum verwenden möchten, sollten Sie diese nun auf dem Baum anbringen. Achten Sie darauf, dass zwischen Flamme und Ästen oder Christbaumbehang ausreichend Platz besteht und verzichten Sie auf Lametta. Die entzündeten Kerzen sollten nie ohne Beaufsichtigung brennen und ein Kübel Wasser hinter der Tür bereitstehen.

Den letzten Glanz verleihen Ihrem Christbaum Lametta oder Schneespray. Das Lametta wird großzügig über den ganzen Baum verteilt. Wichtig ist dabei, dass nicht zu viele Lamettastreifen auf einem Fleck angebracht werden – eine gute Verteilung ist entscheidend! Außerdem sollte man beachten, dass Lametta vor der Christbaumentsorgung wieder von den Ästen entfernt werden muss – daher sollte man vorher überlegen, ob man diese Arbeit auch auf sich nehmen möchte. Schneespray ist erst seit kurzer Zeit ein neuer Trend beim Christbaumschmücken. Wenn man es mit dem Spray nicht übertreibt, wirkt der Christbaum wie frisch aus dem winterlich verschneiten Wald geholt.

Ganz zum Schluss wird traditionell die Christbaumspitze am Baum montiert. Eine klassische Glasspitze, ein großer goldener Stern oder eine hübsche Engelsfigur mit großer Schleife – womit wollen Sie Ihren Christbaum vervollständigen?

Nun ist der Christbaum fertig geschmückt und bereit für seinen großen Weihnachtsauftritt. Sie können nun noch unter dem Baum eine hübsche Christbaumdecke mit weihnachtlichem Motiv platzieren, dadurch wird der Christbaumständer verdeckt und die vielen Geschenke, die unter den Christbaum gelegt werden, haben eine schöne Unterlage.

Viel Spaß beim Schmücken Ihres Christbaums!