Weihnachtsbeleutung – Lichterketten & Co

Die richtige Weihnachtsbeleuchtung

Nicht nur in den Vereinigten Staaten gehören Lichterketten zu Weihnachten zur Pflichtdeko. Auch in Österreich erfreuen sich Lichterketten, beleuchtete Rentiere im Vorgarten und Weihnachtsmänner als Fassendenkletterer höchster Beliebtheit. Beachten sollte man bei aller vorweihnachtlichen Euphorie aber, dass derartige Festbeleuchtung ihren Preis hat und in extensiven Fällen die Stromrechnung empfindlich ankurbeln kann. Rücksicht bei der Helligkeit sollte man zudem auf Nachbarn nehmen.

 

 

Lichterketten und Stromverbrauch

Im Schnitt werden in Österreich jährlich 8 Millionen Euro für Weihnachtsbeleuchtung ausgegeben. Der Stromverbrauch für diese Form der Weihnachtsdekoration ist so hoch, dass etwa 10.000 Haushalte ein ganzes Jahr mit Strom versorgen könnte. Ein aus mit Glühlämpchen bestehender Lichtschlauch verbraucht in fünf Wochen Strom für ca. 10 Euro. Die richtigen Produkte zu wählen ist daher wichtig, können gute Lichterketten doch den Verbrauch um bis zu 80% reduzieren. Vor allem Lichterketten mit LEDs sind besonders stromsparend und langlebig zugleiche.


Es ist auch nicht sinnvoll, die Lichterketten den ganzen Tag brennen zu lassen, ebenso nicht die ganze Nacht. Während sie in der Dämmerung und Abendzeit von vielen Menschen wahrgenommen werden, sind sie ab 22:00 eher ein Störfaktor in Sachen Helligkeit und können, wenn sie etwa in das nachbarliche Schlafzimmer hineinleuchten, schnell zum Gesprächs- und Streitthema in der Siedlung werden. Daher ist eine Zeitschaltuhr sinnvoll. Achten sollte man darauf, dass man für Bereiche im Freien entsprechende Zeitschaltuhren für den Außeneinsatz verwendet, um nicht einen feuchtigkeitsbedingten Kurzschluss zu riskieren. Gleiches gilt für im Außenbereich verlegte Verlängerungskabel. Dass es für den Außeneinsatz spezielle Lichterketten gibt, die regen- und schneetauglich sind, sollte man vor dem Kauf natürlich ebenso beachten. Lichterketten für den Innenbereich dürfen niemals außen montiert werden!

 Tipp für den Lichterkettenkauf

Wie überall im Leben sollte Qualität auch bei einer Lichterkette das wichtigste Auswahlkriterium sein. Billigprodukte weisen leider gelegentlich Mängel auf, die vom Platzen der Glühbirnchen bis zum Kurzschluss und im schlimmsten Fall zum Brand führen können. Daher sollte die Lichterkette jedenfalls ein Qualitätssiegel von TÜV oder einer anderen Prüfanstalt aufweisen. Auch hier sind LEDs eine gute Wahl, weil sie keine sehr hohe Wärmeentwicklung haben und so die Brandgefahr minimiert wird.

Achten sollte man schließlich darauf, dass einige Reserveglühbirnen mitgeliefert werden oder zumindest erhältlich sind. Nichts ärgerlicher, als wenn man am Heiligabend draufkommt, dass die Lichterkette nicht brennt.