Adventkalender

Die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen

Kinder erwarten in der Adventzeit nichts sehnlicher, als die Ankunft des Christkinds. Eltern werden beinahe stündlich gefragt, wie lange es noch dauert, bis das Christkind kommt. Um diese lange Wartezeit zu verkürzen, hat der Mensch den Adventkalender erfunden. Der Adventskalender hat eine lange christliche Tradition um die Vorfreude bis zum Fest zu steigern. Heutzutage gibt es ihn in vielen verschiedenen Formen: mit Schokolade oder kleinen Spielzeugen gefüllt oder aus Papier mit kleinen Bildchen. Alle Adventkalender haben jedoch gemeinsam, dass sie aus 24 Türchen bestehen, hinter denen sich jeweils eine Überraschung für jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember verbirgt. Jeden Tag darf eine Tür geöffnet werden, wobei am 24. und meist auch am 6. Tag (Nikolaustag) etwas größere Geschenke warten. Im Handel gibt es eine große Auswahl an Adventskalendern, meist mit Schokolade oder Süßigkeiten gefüllt. Wenn Sie etwas kreativ sein möchten, können Sie auch einen Adventkalender selber basteln. Es gibt auch wiederbefüllbare Adventkalender, die Sie jedes Jahr selbst füllen können. Wer jetzt glaubt, dass Adventkalender nur für Kinder sind, der irrt – es gibt auch Adventkalender für Erwachsene. Der Handel bietet eine große Auswahl an Kalendern mit Überraschungen für Erwachsene, etwa mit alkoholischen Süßigkeiten oder sogar Rubbellosen gefüllt. Oft werden solche Kalender auch aus Werbezwecken von Unternehmen in der Adventzeit verschenkt. Diese enthalten meist Gutscheine oder Rabattaktionen, um beim Einkauf der Weihnachtsgeschenke ein bisschen Geld zu sparen oder sich in der stressigen Weihnachtszeit selbst etwas Gutes zu tun.


Eine weitere beliebte Form des Adventskalenders ist ein lebendiger Adventkalender. Dabei werden 24 Fenster an unterschiedlichen Häusern einer Ortschaft ausgewählt, wobei täglich ein weiteres weihnachtlich geschmücktes Fenster beleuchtet wird. Das letzte Fenster wird meist der Kirche zugeteilt. Oft treffen bei der abendlichen Beleuchtung des neuen Fensters die Nachbarn zusammen, essen gemeinsam Kekse und verkürzen sich so gemeinsam die Zeit bis zum Heiligen Abend. Auch Spaziergänger erfreuen sich an diesem Brauch, da der abendliche Winterspaziergang nun mit dem Entdecken von schön dekorierten Adventkalenderfenstern verbunden werden kann. Das macht vor allem Kindern großen Spaß.

Eine Abwandlung dieser Tradition ist das Gestalten von Fenstern an einem großen Gebäude. Ein bekanntes Beispiel ist der von Künstlern gestaltete Adventkalender in den Fenstern des Wiener Rathauses.

Ein Verwandter des Adventkalenders ist die Adventkerze. Dabei wird die Kerze täglich bis zur nächsten Markierung abgebrannt und so die Zeit bis zum großen Weihnachtsfest verdeutlicht.

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