Barbarazweige

Am 4. Dezember Barbarazweige schneiden

Der 4. Dezember oder Barbaratag ist der Gedenktag an Barbara von Nikomedien. Die Heilige Barbara ist eine der Vierzehn Nothelfer und gilt als Schutzpatronin der Bergleute, Glöckner, Geologen, Architekten und Sterbenden.

Barbarazweige schneiden gehört zum vorweihnachtlichen Brauchtum. Traditionell werden am 4. Dezember einige Zweige von einem Kirschbaum (oder einem anderen Obstbaum) abgeschnitten und in einer mit Wasser gefüllten Vase in einem warmen Raum aufgestellt. Die Zweige sollen nun bis Weihnachten zu blühen beginnen, dann steht der Familie ein glückliches Jahr bevor.

Für das Deuten der aufgeblühten Barbarazweige gibt es je nach Region und Brauchtum unterschiedliche Möglichkeiten:

Neben der allgemeinen Regel, dass ein Jahr voller Glück für die Familie bevorsteht, gibt es auch speziellere Arten, das Orakel der Barbarazweige zu deuten. Man kann zum Beispiel auf die Zweige kleine Zettel mit den Namen der Familienmitglieder hängen. Die Wünsche des Familienmitglieds, dessen Zweig als erstes zu blühen beginnt, gehen im folgenden Jahr in Erfüllung. Statt der Namen kann man die Zweige aber auch mit verschiedenen Lebensbereichen versehen, wie zum Beispiel Liebe, Finanzen, Gesundheit usw. Das nächste Jahr steht dann im Zeichen dieses Lebensbereiches und wird in diesem Zusammenhang besonders glücklich verlaufen.

Früher wurden in manchen Regionen Barbarazweige auch als Liebesorakel verwendet. Dabei werden an die Zweige die Namen der Verehrer eines Mädchens gehängt. Der Zweig, der zuerst in voller Blüte steht, zeigt an, welcher Verehrer für das Mädchen der Richtige ist.

Ob Barbarazweige nun das Glück vorhersagen können oder nicht – eines bringen sie der Familie auf jeden Fall: eine hübsche Dekoration mit frischen Blüten inmitten der kalten Jahreszeit.

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